Besuch - Nds.Beratungsstelle für Sinti und Roma e.V.

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Besuch

Ausstellung

Durchschnittlich nahmen 10 Schulklassen vor Ort an Führungen teil. Bei 25-30 Schülern pro Klasse wurden an 38 Orten insgesamt etwa 10.000 Schüler durch die Ausstellung geführt.
Eine etwa gleich große Gruppe Schüler und anderer Besucher nahm an freien Führungen teil oder besuchte die Ausstellung in eigener Regie. An den Eröffnungsveranstaltungen nahmen in der Regel 30-50, an einigen Orten bis zu 150 Gäste und Besucher teil (= ca. 1500). Insgesamt dürften die Ausstellung damit bisher 20-25.000 Besucher gesehen haben.  Nicht gezählt werden konnten die Besucher, die die Ausstellungen nicht zu Veranstaltungen besuchten, da an vielen Orten keine Aufsicht bestand. Dadurch dürfte sich die Besucherzahl noch einmal deutlich erhöhen. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist, dass es an keinem Ausstellungsort zu Sachbeschädigung kam.

Viele Schulklassen nahmen an Führungen Teil, wenn im Vorfeld ein Kontakt zu Schulleitern und Lehrern hergestellt werden konnte. Die Versendung von Materialien über die Verteiler der Städte und Bildungseinrichtungen wird von Lehrern hingegen eher weniger wahrgenommen. Der höchste Besuch konnte erreicht werden, wenn die Ausstellung an einer zentralen Schule gezeigt wurde (Domschulen Osnabrück, Gymnasium Stolzenau - jeweils 25 Klassen).

Das öffentliche Interesse für die Ausstellung war und ist erheblich. An jedem Ort haben die Medien über die Eröffnung berichtet, dazu wurden weitere Veranstaltungen zu dem Thema vor Ort durchgeführt (s. Presseartikel Hildesheim und Bad Harzburg, Lüneburg und Hannover u.a.). Besonders an den Schulen führte das Angebot zu einer zunehmenden Nachfrage. Das Thema ist aus verschiedenen Gründen von Interesse: Städte und Bildungseinrichtungen erhalten die Gelegenheit die Gedenkfeiern zum 9.11 und 27.01. zu begehen. Der Unterricht in Geschichte in Klasse 9-10, Nationalsozialismus, wird bereichert: Es gab auch einen Völkermord an den Sinti und Roma. Ein solches Kapitel ist bis heute in den Schulbüchern nicht geschrieben. Das jetzt erscheinende Geschichtsbuch für die Oberstufe im Klett-Verlag hat erstmals Teile der im Ausstellungskatalog ausgearbeiteten Kapitel eingearbeitet.
Die deutsche Minderheit der Sinti und Roma ist nicht als eine solche bekannt; immer noch werden stereotype Zigeunerbilder von Schülern benannt – obwohl in der Regel kein Kontakt zu der Volksgruppe besteht.
Alle Kooperationspartner waren sehr zufrieden über die angebotenen Leistungen.

 
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