Spenden - Nds.Beratungsstelle für Sinti und Roma e.V.

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Spendenaufruf


Sehr geehrte Damen und Herren,

unser Verein hat sich zum Ziel gesetzt mit Gedenksteinen/Mahnmalen den Weg von Hannover nach Auschwitz-Birkenau zu kennzeichnen um an die Ermordung von Sinti und Roma durch die

Nationalsozialisten zu erinnern. Vor über 64 Jahren, in der Nacht vom 2. auf den 3. März 1943 wurden Kinder, Frauen und Männer aus Niedersachsen mit Zügen nach Auschwitz-Birkenau gebracht.

Während der NS-Zeit dienten städtische und kommunale Sammellager für „Zigeuner“ wie man Sinti und Roma damals nannte, in der Region Hannover und im gesamten Gebiet des heutigen Niedersachsens dazu, Sinti zu erfassen und auszugrenzen. Schon in diesen Sammellagern mussten die Sinti unter katastrophalen, Konzentrationslagern ähnlichen Bedingungen leben. In diesen Sammellagern waren die Sinti bereits der Willkür der Nationalsozialisten, wie Misshandlungen und Ermordung, ausgesetzt.
Für die Region Hannover befand sich das Sammellager im Altwarmbüchener Moor, in Braunschweig war es der Veltenhof, in Osnabrück hieß das Sammellager "Auf der Papenhütte". Aus diesen Sammellagern heraus wurden die Menschen im März 1943 zu den jeweiligen Bahnhöfen im Rahmen eines großen Sammeltransports nach Osten transportiert. Genauso wie die Juden wurden die Sinti in die Konzentrationslager deportiert, nur weil sie Sinti oder Juden waren, vom Kleinkind bis zum Greis.

Unser Verband hat bereits Gedenksteine in der Mahn- und Gedenkstätte Ahlem, am Bahnhof
Fischerhof und im Altwarmbüchener Moor aufgestellt. Im Rathaus Braunschweig erinnert ein Mahnmal an die Braunschweiger Sinti, die im März 1943 mit dem oben beschriebenen Sammeltransport nach Auschwitz deportiert worden sind. Die Züge mit den Frauen, Kindern und Männern führen in Hannover vom Bahnhof Fischerhof ab. Nicht nur die Hannoverschen Sinti sondern auch die Hannoveraner jüdischen Glaubens wurden von dort aus nach Auschwitz-Birkenau depotiert, wie auf dem Stein am Bahnhof Fischerhof zu lesen ist.

Es ist auch weiterhin unsere Absicht, mit Gedenksteinen in den einzelnen Städten, durch die die Züge nach Auschwitz fuhren, an den Völkermord an Sinti und Roma zu erinnern. Deshalb wenden wir uns mit der herzlichen Bitte an Sie, uns bei diesem Projekt finanziell zu unterstützen. Wenn Sie sich entschließen können das Projekt zu fördern, würden wir uns über eine Spende hierfür sehr freuen mit dem Stichwort „Projekt Gedenksteine“. Unser Verband ist als gemeinnützig anerkannt, wenn Sie es wünschen, bekommen Sie eine absetzbare Spendenbescheinigung.
Erinnerung bewahren-Authentische Orte erhalten-Verantwortung übernehmen.


Wir danken Ihnen im Voraus und
grüßen Sie ganz herzlich

Ihr
Manfred Böhmer
Vorsitzender


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